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Pflanzen und Blütenpflanzen - Gattung Waldreben (Clematis)

Waldreben (Clematis)

Abteilung: Bedecktsamige Pflanzen (Eudikotyledonen)
Ordnung: Hahnenfußartige (Ranunculales)
Familie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
Unterfamilie: Ranunculoideae
Tribus: Anemoneae
Gattung: Waldreben

Vorkommen

Die meisten der ca. 300 Clematis-Arten sind in den gemäßigten Breiten der Nordhalbkugel verbreitet, davon findet sich knapp die Hälfte der Arten wiederum im fernen Osten, vor allem in China. Tropische und arktische Klimabedingungen behagen den Clematis-Arten eher weniger. Ihr natürliches Habitat sind die lichten Laubwälder und Waldränder mit kalkhältigen Böden. Sie bevorzugt daher geschützte, nicht zugige, warme Standorte, die reich an Nährstoffen und Bodenfeuchte ist. Zu beachten ist aber, dass der Standort NICHT nass sein darf, selbst ständiges Tropfen von Dachfirsten, wenn sie an der Hausmauer steht, schadet ihr.

Die Systematik der Gattung Waldreben ist mit 9 Untergattungen und zahlreichen darin enthaltenen Sektionen, auf die die einzelnen Arten aufgeteilt sind, kompliziert und vielfältig. Wichtig erscheint im Bezug auf den Ziergartenbau eigentlich nur, dass viele Arten miteinander kreuzbar sind, also Hybriden ausbilden, die ihrerseits oft größere und schönere Blüten haben, als ihre Eltern.

Merkmale und Eigenschaften

Die meisten Clematis-Arten sind mehrjährig, verholzen im Laufe ihres Lebens und können „klettern“, in dem sie Blattstiele oder Zusatzblättchen rankenartig ausbilden (Blattstielranker).

Aber die Welt der Clematis ist vielfältig… neben einjährigen krautigen Arten, finden sich auch noch Sträucher und Halbsträucher, die keineswegs alle selbstständig klettern können. Allen gemeinsam ist, dass sie entsprechend ihrer Ausgangsarten sommergrün sind, die Blätter also im Herbst abwerfen. Auch im Höhenwachstum sind sie sehr unterschiedlich. Von 10cm „Höhe“ (Clematis marmoria) bis zu halsbrecherischen 15m (Clematis vitalba).

Auch die Blüten können aufgrund der züchterischen Bearbeitung sehr unterschiedlich aussehen. Grundsätzlich sind die bei den Wildformen glockig oder sternförmig. Die Kulturformen haben größere Blüten in alle Farben von weiß über alle Spielarten des Rosa bis zum fast schwarzen Dunkelviolett. Seltener sind gelbe und gelblichweiße Blüten. Die Fruchtstände sind Sammelnussfrüchte, silbrig behaart und bleiben auch im Winter oft an der, dann kahlen, Pflanze.

Die Blätter sind je nach Art dreizählig oder gefiedert und stehen gegenständig. Da die Pflanzen immer eine Kletterhilfe benötigen, sollte wenigstens ein Gerüst, ein großer Baum oder eine andere Stütze vorhanden sein, an der sie sich hochranken kann, ansonsten bildet sich am Boden ein unentwirrbares Knäuel, dass sich in der Waagrechten „fortbewegt“, bis etwas Geeignetes zum Hochranken gefunden ist. Bei der Nutzung von Bäumen als Kletterhilfe sollte beachtet werden, dass starkwüchsige Arten in ihrer natürlichen Umgebung auch große Waldbäume komplett überwuchern können und dadurch diese in ihrem Wachstum beeinträchtigt werden. Im Garten sollte daher die Clematis (vor allem die starkwachsenden Arten) von Zeit zu Zeit zurückgeschnitten werden. Dies fördert auch den Blütenflor, weil die meisten Arten und Sorten nur am einjährigen (die Herbstblüher nur am Heurigen) Holz blühen.

Eine Besonderheit zeichnet alle Clematis-Arten aus: Als „Unterholz“ der gemäßigten Breiten, steht sie gerne „mit dem Fuß“ im Schatten oder mindestens im Halbschatten, während der „Kopf“ sich immer nach der Sonne richtet. Dies kann man sich für die Bepflanzung von Häuserwänden, die nach Norden ausgerichtet sind, zunutze machen, in dem man die Ranken die Nordwand hochzieht. Beim Setzen sollte man die Pflanzen zudem nicht zu nahe an die Häuserwand setzen, um zu Gewährleisten, dass die Versorgung mit Wasser ausreichend ist und der Pflanze genug Wurzelraum bleibt.

Manche Sorten sind entsprechend der Herkunft ihrer Ausgangsarten nicht ganz winterhart. Diese sollten in Gegenden mit langanhaltenden Kahlfrösten (= Kälteperioden OHNE Schneedecke) im Wurzelbereich geschützt werden. Welche Sorten dies betrifft, ist der unten stehenden Artenbeschreibung zu entnehmen.

Die Vermehrung ist einfach: Botanische Arten lassen sich einfach aus Samen ziehen. Hybride und Zierformen sind mit Stecklingen, die im Juni/Juli geschnitten und im Mistbeet angetrieben werden, leicht vermehrbar. Wer raschen Erfolg will und wenn die Pflanze dies aus ihrem Wuchs heraus zulässt, kann den Wurzelstock auch teilen. Dies ist allerdings nur bei staudigen Arten empfehlenswert.

Ansonsten ist die Clematis eine vollkommen unkompliziert zu kultivierende Kletterpflanze, die ihr prachtvolles Blütenkleid zwischen Mai und Oktober zeigt und außer etwas Schnittarbeit kaum Arbeit macht.

Clematis-Arten:

  • Clematis akeboides: Herkunft Westchina
    • Blüte: August, September; gelbe Kelchblätter, innen teilweise grün oder rötlich; Blütenform glockig, langestielt
    • Höhe: 3,5 m
    • Besonderes: die blaugrünen, fleischigen, etwas gezähnten Blätter sind im Gegensatz zu den meisten anderen Clematis-Arten gefiedert
  • Alpenwaldrebe (Clematis alpina): in ganz Mitteleuropa auch wild vorkommen;
    • Blüte: Mai bis Juli; Wildform dunkelblau violett; Zierformen weiß bis dunkelblau; glockenförmig, an vorjährigen Trieben blühend; Blütenform: vier große meist dunkle Kelchblätter mit vier kleineren, eher helleren Nektarblättern; attraktive Samen mit langem fedrigen „schweifartiger“ Behaarung
    • Höhe: 2 – 5 m
    • Eignung: Bewuchs von niedrigen Mauern, Regenrinnen, Zäune und eventuell Bäumen
    • Besonderes: kurzlebiger Blattstielranker mit zierlichem Wuchs; verträgt keine Staunässe;
      • Standort: schattig bis halbschattig; entsprechend der Herkunft nicht zu warm;
      • Pflege: direkt nach der Blüte Ausschneiden;
      • Zahlreiche Ziersorten ( z.B.: „Francis Rivis“) sind oft Hybride mit der Sibirien Waldrebe (Clematis turcestanica) und der Großblumigen Waldrebe (Clematis macropetala)
  • Clematis aristata: Herkunft Australien
    • Blüte: zweihäusig (= männliche und weibliche Pflanzen); Blüten sind weiß und sternförmig; Mai - August
    • Höhe: bis zu 6m Höhe
    • Besonderes: nicht frostfest und immergrün (!); nicht in Kultur, sondern Wildform in australischen Wäldern
  • Clematis armandii: Herkunft China
    • Blüte: April – Juni; sehr groß, weiß, flach und einfach; duftend
    • Höhe: bis zu 8 m; breitet sich aber stark in die Breite aus
    • Eignung: wegen des starken Wuchses gut für Pergolen und Carports, allerdings nur geschützten und warmen Klimata, weil sie nicht ganz frostfest ist
    • Besonderes: immergrün; nur an geschützten, sonnigen Standorten mit wenig Schnee
      • Sorten: „Apple Blossom“: rosafarbene Blüten
  • Brennende Waldrebe (Clematis flammula):
    • Blüte: klein und weiß; duften nach Bittermandel; Juli bis Oktober
    • Höhe: bis 4 m
    • Eignung: Bewuchs von Regenrinnen, Zäunen, etc..
    • Besonderes: nur für warme Lagen, benötigt daher Winterschutz; treibt allerdings nach dem Zurückfrieren meist im Frühjahr vom Boden aus wieder aus.
  • Clematis florida: Herkunft Ostasien (Japan, China)
    • Blüte: langblühend, Frühsommer, Blütenblätter grünlichweiß mit roten bis dunkelvioletten Staubblättern
    • Höhe: zierlicher Wuchs, bis zu 3m
    • Eignung: Kübelpflanze, Mauern, Rankgitter
    • Besonderes: C. florida wurde schon sehr früh in Kultur genommen, daher sind einige sehr alte Kulturformen bekannt
  • „Plena“ (Clematis florida): Herkunft Japan; Blüte weiß gefüllt, seit 1776 in Europa kultiviert
  • Bicolor“ (Clematis florida „Sieboldii“): weiß mit violetter Füllung; erste europäische Züchtung, um 1836 entstanden
  • Clematis glycinoides: Herkunft Australien
    • Blüte: weiß, sehr reichblühend mit relativ kleinen zarten Blüten; Frühlingsblüher
    • Höhe: bis 3m
    • Eignung: wenig kultiviert, da nur bedingt frostfest; Hausgarten und Heilpflanze
    • Besonderes: immergrün; in Australien von den Aborigines als Heilpflanze verwendet (Duft der zerriebenen Blätter wird gegen Erkältung und Kopfschmerzen inhaliert)
  • C. lanuginosa: Herkunft China
    • Blüte: extrem langblühend (Frühling – Herbst); extrem große (Durchmesser bis 15cm), weiße – blasslila Blüten
    • Höhe: bis 2m
    • Eignung: selten in Hausgärten anzutreffen, aber für alle üblichen Verwendungen geeignet
    • Besonderes: sommergrüne Clematis; seit dem 19. Jahrhundert in Europa bekannt; Ausgangsart für zahlreiche Züchtungen (Blütengröße)
      • Sorten: „Candida“: weiß blühend
  • Clematis mandshurica (C. recta var. mandshurica): Herkunft Japan, China
    • Blüte: kleinblütig in Dolden aus weißen Blüten
    • Höhe: Krautiger Halbstrauch, der eher wuchert, als in die Höhe wächst ( ca. 1 -2 m)
    • Eignung: an geschützten, halbschattigen Standorten für Blumenkübel oder zum Bewuchs niedriger Umzäunungen
    • Besonderes: glatte dunkelbraune Samen mit gelben fedrigen Fortsätzen machen die Art auch nach der Blüte zum Blickfang
  • Clematis microphylla: Herkunft Australien
    • Blüten: Frühlingsblüher mit extrem zahlreichen, kleinen (Durchmesser 2cm), weißen bis cremefarbenen Blüten, die wie Vorhänge die bewachsenen Bäume oder Sträucher überziehen
    • Höhe: bis zu 4 m
    • Eignung: kommt in Australien häufig und wild vor; über Eignung in der Gartenkultur ist wenig bekannt
    • Besonderes: Die Art erhielt ihren Namen von den winzigen Blättchen, die nur ein paar mm breit und wenige Zentimeter lang sind
  • Anemonen-Waldrebe (Clematis montana): stammt aus dem Himalaya-Gebirge
    • Blüte: Mai – Juni; weiße bis dunkelrosa große, anemonenähnliche Blüten an langen Stielen, die an den Vorjahrestrieben blühen; apartes, dunkelgrünes Laub; viele Sorten duften mehr oder weniger stark (Vanille- oder Schokoladeduft)
    • Höhe: bis 10m, sehr schnell und starkwachsend
    • Eignung: für Mauern, Veranden und Pergolen, wo sie richtige „Blütenvorhänge“ bildet
    • Besonderes: tolerant gegenüber Clematis-Welke; wird in der alten Literatur oft auch als „Alpen-Waldrebe“ bezeichnet, ist aber mit C. alpina, nicht ident
      • Standort: robust und anspruchslos; relativ trockenverträglich und erträgt auch Sonne „am Fuß“; gut geeignet für pannonisches Klima
      • Schnitt: aufgrund der Größe der Pflanze nur zum Auslichten nötig und soll nach der Blüte erfolgen; Aufgrund des starken Wachstums für den Bewuchs von lebenden Bäumen nur wenig geeignet;
      • Vermehrung nur über Stecklinge und Absenker möglich
    • Sorten:
      • Rubens: rosa – lilafarbene große Blüten und bronzefarbene Ranken zeichnen diese Sorte aus; Standort Sonne bis Halbschatten, allerdings ebenfalls mit beschattetem „Fuß“; keine Staunässe
      • Alexander: duftende weiße Blüten
      • Elizabeth
      • Tetrarose
  • Clematis paniculata (Syn. C. terniflora; C. dioscoreifolia): Herkunft Neuseeland
    • Blüte: duftend, mit großen weißen Blüten, die auch purpurfarben überlaufen oder gestreift sein können; Innere der Blüte manchmal auch gelb; Mai – Herbst
    • Höhe: sehr starkwüchsig in der Höhe und auch im Dickenwachstum; kann bis zu 10cm Durchmesser entwickeln und 10m hoch werden
    • Eignung: sehr robust, aber aufgrund der Starkwüchsigkeit eher für Mauern oder Pergolen; nicht für Regenrinnen, dort können sie ähnlich wie der Goldregen diese beim Wachstum beschädigen; nicht zum Bewuchs von lebenden Bäumen, da diese zugewuchert werden können
    • Besonderes: immergrüner Kletterer mit steifen, dreigeteilten glänzenden Blättern; Samenstände bleiben im Herbst lange an der Pflanze
      • Sorten: „Purity“: rein männliche Blüten, mit starkem Wachstum (bis zu 4m breit) und großer, weißer Blüte
  • Clematis rehderiana: Herkunft Westchina
    • Blüte: gelbe bis lachsfarbene, glockenblumenartige Blüten aus vier Blütenblättern, die in bis zu 25cm großen Rispen der Pflanze eine außergewöhnliche Note geben.
    • Höhe: bis zu 6 m; anfangs nur sehr zögerlich wachsend, danach aber zum Wuchern neigend
    • Eignung: mittelstarkwüchsige Clematis-Art für alle gartenbauliche Zwecke; Schnittarbeiten sind angeraten um die Wuchsfreude ein wenig zu bremsen
    • Besonderes: sehr große fünf- bis neungliedrige, flaumig behaarte Blätter
  • Clematis spooneri (Syn. C. chrysocoma var. sericea): Herkunft China
    • Blüte: langstielige, weiße bis rosafarbene Blüten mit je vier runden Blütenblättern, die in Gruppen zu je 5 Blüten stehen und aus den Blattachseln entspringen; Sommerblüherin
    • Höhe: mittelstarkwüchsig; 4 – 6 m
    • Eignung: wie C. montanan
    • Besonderes: Ansprüche wie. C. montana, hat aber besonders in der Jugend rötliches Laub
  • Goldwaldrebe (Clematis tangutica): stammt aus Westchina bzw. der Mongolei
    • Blüte: Juni – August; goldgelb; glockenförmige, dickfleischige, relativ kleine Blüten mit sehr attraktiven silberfarbenen Fruchtständen, die auch im Winter an der Pflanze bleiben
    • Höhe: mittelstarkwüchsig; bis zu 4 m; Halbstrauch
    • Eignung: Aufgrund der geringen Wuchshöhe besonders gut geeignet für Zäune, Pergolen und Rankgitter
    • Besonderes: sonnige Standorte mit feuchten, nährstoffreichen Böden; Keine Staunässe, über die Trockenverträglichkeit sind in der Literatur unterschiedliche Angaben vorhanden; Schnitt nur nach der Blüte
  • Clematis texensis: Herkunft Nordamerika (Texas)
    • Blüte: krugförmige, hängende, rein rote Blüten (die einzigen wirklich roten Blüten in der Gattung Clematis), die zur Blütenöffnung hin schmaler werden und ca. 2,5 cm groß sind;
    • Höhe: keine Angaben in der Literatur
    • Eignung: wie viele anderes Arten der Gattung, ist die C. texensis nur selten im Garten anzutreffen
    • Besonderes: wichtiger als ihre gartenbauliche Verwendung ist ihr Einfluss auf die Züchtung, bei der es vor allem um die rote Blütenfarbe geht.
  • Echte Waldrebe (Clematis vitalba): heimische Art
    • Blüte: Juli bis September mit relativ unscheinbaren gelblichweißen, duftenden Blüten aus denen sich fedrige Fruchtstände entwickeln.
    • Höhe: bis zu 15m
    • Eignung: für Hauswände und auch im Landschaftsbau (Lärmschutzwände, etc.) besonders geeignet
    • Besonderes: im Hausgarten wegen des starken Wuchses Rückschnitt nötig; Schnitt nur mit Handschuhen durchführen, weil der Pflanzensaft Hautreizungen hervorruft.
    • Sehr anspruchslos für sonnige bis schattige Standorte auf frischen bis feuchten Böden; gut Schnittverträglich
  • Italienische Waldrebe (Clematis viticella):
    • Blüte: August und September; purpurfarben; bis zu 4cm im Durchmesser; nickende, glockenförmige Blüten
    • Höhe: höchstens 5m, mittelstarkwüchsig, aber sehr langsam wachsend
    • Eignung: alle Nutzungen im Hausgarten (Zäune, Pergola, etc.);
    • Besonderes: sehr winterhart; sonniger bis halbschattiger Standort auf feuchten, nährstoffreichen Böden; Habitus zierlicher als bei anderen Arten; dunkelgrüne, gefiederte Blätter; Schnitt, wie bei allen herbstblühenden Arten im zeitigen Frühjahr, wenn Frostschäden sichtbar sind, da sich Blüten am diesjährigen Holz bilden; Ausgangsart für zahlreiche Hybridformen, denen sie ihre Blütengröße verleiht (Jackmannii-Formen);
    • Sorten:
      • Kermesina: weinrote Blüten
      • „Purpurea Plena Elegans“: gefüllte purpurfarbene Blüten mit asternartig zurückgebogenen Blütenblättern, die an der Unterseite taubengrau bis lavendelfarben sind; Ausgangssorte für zahlreiche andere Hybriden
  • Clematis marmoraria: stammt aus Neuseeland
    • Blüte: weiß, zierlich; März/April (Frühlingsblüher)
    • Höhe: bis zu 15 cm; kleinwüchsigste Clematisart
      • Eignung: Topfkultur, im Sommer im Freien
      • Besonders: nicht winterhart, daher im Haus überwintern
  • Clematis columbiana: Nordamerika
    • Blüte:
    • Höhe:
    • Eignung: als Beetpflanze; lässt sich aber schwer kultivieren
    • Besonderes:
      • var. tenuiloba: bis zu 15cm hoch; Blüten violettblau
  • Clematis integrifolia: Herkunft Südosteuropa
    • Blüte: blauviolette, nickende Blüten mit dunklem Zentrum in der Wildform; Kulturformen haben verschiedene Farben
    • Höhe: Staudenclematis, d.h. dass alle oberirdischen Teile im Herbst absterben. Während der Vegetationszeit bildet die Pflanze Horste, die ca. 50 – 120 cm hoch werden und jeweils an den Enden die Blüten tragen
    • Eignung: besonders gut für Rabatte und Staudenbeete als „Lückenfüller“ und um Rankgitter zu bewachsen.
    • Besonderes: aus C. integrifolia (bes. aus der var. latifolia ) sind zahlreiche Sorten entstanden
      • Hanajima: im Japan gezüchtet; Blüten rosa, ca. 40cm hoch
      • Rosea
      • Hendersonii
      • Neue Züchtungen, die besonders kleinwüchsig sind: Baby Blue, Baby Rose, Baby White
  • Clematis heracleifolia: stammt aus China
    • Blüte: schmal, länglich; in Blautönen oder auch weiß und duftend
    • Höhe: 1,2 m; halbkrautige Pflanze, d.h. es bildet sich eine holzige Stammbasis, während der restliche oberirdische Teil im Winter abstirbt; aufgrund der samtigen, graugrünen Blätter und der röhrenförmigen Blüten, ist die Pflanze nur schlecht der Gattung Clematis zuordenbar
    • Eignung: Hausgarten, Rankgitter
    • Besonderes: Hybride aus C. heracleifolia und C. stans ergibt die Sorte „Cassandra“, die duftende, dunkelblaue, röhrenförmige Blüten haben
    • Sorten:
      • Davidiana
      • Campanile
  • Clematis tubulosa
  • Clematis stans
  • Clematis versicolor:
    • Blüte: „urnenförmig“, sehen aus wie umgedrehte Krüge; fleißiger Blüher
    • Höhe: 1,2 m
    • Besonderes:
  • Clematis addisonii:
    • Blüte: „urnenförmig“, sehen aus wie umgedrehte Krüge
    • Höhe: bis zu 1m
  • Sibiriesche Waldrebe (Clematis turcestanica)
    • Blüte: weiß
  • Großblumen-Waldrebe (Clematis macropetala): Herkunft Nordchina, Mongolei, Sibirien
    • Blüte: violett, großblütig mit vielen Nektarblättern („gefüllte Blüte“); April/Mai; sehr reich blühend
    • Höhe: schwachwüchsig, bis zu 1,5 m
    • Eignung: Blumenkübel, niedere Gitter, Gartenzäune
    • Besonderes: Das Laub unterscheidet sich von anderen Clematis-Arten durch seine hellgrünen, zweigeteilten Blätter
    • Sorten:
      • „Markhams Pink“: tiefrosa Blüte mit heller Unterseite
  • Clematis orientalis:
    • Blüte: gelb

Buchtipp:

Friedrich M. Westphal: Clematis (2006); Kosmos-Verlag; Stuttgart

Literatur:

  • Autorenkollektiv: Enzyklopädie der Haus- und Gartenpflanzen (1996); Bechtermünz-Verlag; Augsburg;
  • Eva Herrmann-Lejeune: Unser Hausgarten (1995); 12., vollständig überarbeitete Auflage; DLG-Verlag; Frankfurt/Main
  • Kosmos Gartenjahr 2011: Kalender 2011; Kosmos-Verlag; Stuttgart
  • A. Thinschmidt, D. Böswirth: Kletterpflanzen (2007); Österreichischer Agrarverlag; Wien
  • Autorenkollektiv: Das große, österreichische Gartenbuch (2007); Verlag Carl Ueberreuter; Wien

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