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Der Garten

Garten-Anlage der Insel Mainau

Was ist ein Garten?

Unter einem Garten versteht man einen, von der umgebenden Landschaft abgegrenzten Raum, der einer bewusst geplanten Bearbeitung durch den Menschen unterliegt.
Meist liegt der Garten in der Nähe des Wohnhauses. Charakteristisch sind auch ein umgebender Zaun, oder zumindest eine erkennbare Abgrenzung zur benachbarten Umgebung wie zum Beispiel einem Wald, Feldern oder anderen Gärten.

Geschichtliches

Seit der Mensch sesshaft wurde, legt er auch Gärten an.
Zuerst „nur“ um Nahrung zu produzieren, aber schon sehr bald entwickelte sich daneben auch eine Gartenkultur, die sowohl Zierde für den Besitzer als auch beeindruckenden Repräsentation für den (neidischen) Betrachter sein sollte. Dementsprechend finden sich auch die ersten Zeugnisse und Berichte über Gärten, dort wo die ersten Hochkulturen entstanden.
Ob Ägypten oder Mesopotamien, blühende Gärten, die reich an Früchten und Blumen waren beeindruckten auch schon vor 5000 Jahren.
Über die Jahrtausende entwickelte sich so aus einfachen Anfängen unsere heutige Gartenkultur in ihrer immensen Vielfalt.

Der Garten und seine Funktionen

Jeder Garten spiegelt die Persönlichkeit seines Bewirtschafters wieder. Er ist eine sehr individuelle Visitenkarte und kaum jemals werden sich zwei gleiche Gärten finden.
Prinzipiell kann man Gärten nach ihrer Funktion unterscheiden.
Dies sind

  • Der » Ziergarten
  • Der » Nutzgarten der wiederum in den
    • Gemüsegarten und den
    • Obstgarten
      unterteilt werden kann.
Es ist klar, das viele Gärten alle drei Funktionen erfüllen, und sich auch die Schwerpunktsetzung im Laufe eines „Gärtnerlebens“ oft ändern kann. Sind zum Beispiel die Kinder aus dem Haus, wird aus der Fußballwiese ein Staudenbeet und die Sandkiste zur Kräuterschnecke. Bis dann die Enkelkinder groß genug sind und der größte Ast des Kirschbaumes als Schaukelhalterung dient, oder ein Teil des Werkzeugschuppens als „Mopedwerkstatt“ für den Enkelsohn zweckentfremdet wird….

Die einzelnen Elemente eines Gartens

Genauso vielfältig wie der Garten, sind auch die einzelnen Gestaltungselemente.

Blumen

Ein Garten ohne Blumen ist nicht vorstellbar. In der unglaublichen Vielfalt die passenden herauszufinden ist nicht einfach (um nicht zu sagen unmöglich) .

Stauden

StaudenDamit werden alle Pflanzen bezeichnet, die mehrjährig sind, aber nicht verholzen. Die Pflanzen überwintern mit Hilfe von Knollen, » Zwiebeln oder einem Wurzelstock und kommen jedes Jahr wieder. Sie sterben im Herbst also oberirdisch ab und kommen im darauffolgenden Frühling wieder. Stauden sind preiswerte » Gartenpflanzen, denn sie müssen nur einmal gekauft und gepflanzt werden. Dass sie allerdings auch pflegleicht und einfach zu ziehen sind, ist nicht immer richtig. Hier kommt es sehr auf die Pflanze selbst an.

Zu den Stauden zählen:

  • Beetstauden: sie sind meistens sehr farbenprächtig und haben eine ausgezeichnete Schmuckwirkung. Beispiele sind » Rittersporn, Margeriten, Phlox, Astern, ausdauernder Mohn oder Pfingstrosen.
  • Wildstauden: Diese sind Wildpflanzen, die sich besonders für naturnahe Bereiche im Garten anbieten. Wichtig ist hier besonders, der geeignete Platz damit die natürlichen Lebensbedingungen möglichst nachgestellt werden können. Zu den Wildstauden zählen neben großen prachtvollen Pflanzen wie der Königskerze oder der Glockenblume auch zarte und kleine wie das Maiglöckchen oder das » Leberblümchen.

Zweijährige Blumen

Zweijährige Blumen werden im Frühjahr des ersten Standjahres ausgesät und blühen erst im Sommer des Folgejahres. Nach der Blüte bilden sie samen aus und sterben dann ab. Neben zahlreichen Bauerngartenpflanzen wie der Stockrose (Althea rosea) oder der Bartnelke (Dianthus barbatus) sind auch so bekannte Blumen wie die Stiefmütterchen (Viola wittrockiana) zweijährig. Der Vorteil von zweijährigen Blumen ist, dass mit ihrer Hilfe der Blumenschmuck des Gartens variiert werden kann, da die Beete ja jedes zweite Jahr freiwerden. Nachteil ist der erhöhte Aufwand zur Anzucht der Jungpflanzen.


Einjährige Pflanzen

Annuelle Blumen werden im Frühjahr ausgesät, blühen im Sommer und sterben meist beim ersten Frost ab. Anzucht, Vorkultur und die Pflege am endgültigen Standort verlangen ein Mindestmaß an gärtnerischem Wissen. Es gibt allerdings auch zahlreiche Sommerblumen, die sich selbst ausäen, wie zum Beispiel die » Gartenringelblume (Calendula officinalis) oder die Sonnenblume (Helianthus annuus). Sommerblumen sind mit ihrer üppigen Pracht, die idealen „Lückenfüller“ im Garten. Ob in Blumenkästen oder als „hanging basket“, ob als Rabatte oder als Schnittblumenbeet, überall sind » Sommerblumen die Pflanzen der Wahl.


Bodendecker

» Bodendecker sind Gehölze oder Stauden, die einen mehr oder weniger dichten Pflanzenteppich bilden. Sie sind wichtige Gestaltungselemente im Garten, vor allem an Plätzen, pflegextensiv sein sollen. Wichtig sind sie als Unter- und/oder Vorpflanzung für Bäume, » Sträucher oder größere Stauden. Dort sollen sie den Boden bedecken bzw. ihn begrünen. Auch auf Gräbern können Bodendecker den Rasen ersetzen und so zur Erleichterung der Grabpflege beitragen. Wichtige Bodendecker sind die Zwergmispel (Cotoneaster ssp.) und niedrig wachsende Wacholderarten (Juniperus ssp.). Aber auch Blütenpflanzen können als Bodendecker herangezogen werden. Beispiele dafür sind Sedumarten („Fetthenne“, „Mauerpfeffer“) und die kriechende Rosensorte » „The Fairy“.

 

Schling- und Kletterpflanzen

KletterpflanzenSchling- und » Kletterpflanzen besiedeln die 3.Gartendimension. Sie wachsen auf Hauswänden, Zäune oder Carports. Neben der Verschönerung von ansonsten kahlen Flächen im Garten, sorgen sie Kühlung und Wetterschutz. Daneben sind sie oft auch ideale Brutplätze für zahlreiche Vogelarten. Manche Arten sind echte Schlingpflanzen. Sie brauchen ein Rankgerüst um sich mit dessen Hilfe an einer Mauer hochzuranken. Beispiele für Schlingpflanzen sind die Waldrebe (Clematis) und das Geißblatt (Lonicera). Echte Kletterpflanzen verfügen über Luft- oder Haltewurzeln und können sich damit selbst an einer Mauer oder einem Gerüst hochranken. Beispiele sind der bekannte Efeu (Hedera helix) oder der Wilde Wein (Pathenocissus ssp.). Nicht ganz zu den Kletterpflanzen zählen die sogenannten Spreizklimmer. Diese bilden lange Triebe, die an einem Gerüst festgebunden werden müssen. Sehr bekannte Spreizklimmer sind die Kletterrosen (Rosae ssp.) oder Obstspaliere.


Hecken

Statt eines Gartenzaunes kann auch eine Hecke einen Garten begrenzen. Lebendige wachsende Abgrenzungen sind immer freundlicher als ein einfacher Gartenzaun. Dazu kommt noch die ökologische Funktion als Brut- und Futterplatz für zahlreiche heimische Vogelarten und Insekten. Hecken können freiwachsend angelegt werden, das heißt sie können nach Lust und Laune wachsen und werden nur im Abstand von einigen Jahren ausgelichtet. Besonders im städtischen Bereich ist allerdings die geschnittene Hecke aus immergrünen Pflanzen vorherrschend. Hier nimmt die » Thuje einen prominenten Platz und der Pflanzenarten ein.


Rasen

Ein Garten ohne Freifläche ist undenkbar. Ein Rasen oder auch eine Blumenwiese mit Sitzplatz sind ruhender Pol und Bindeglied zwischen den anderen Gestaltungselementen wie den Blumenbeeten oder Wasserflächen und Wegen. Auf dieser Fläche finden die meisten Erholungsaktivitäten der Gartenbesitzer statt. Dabei wird die Fläche oft sehr stark strapaziert. Dies ist besonders bei der Neuanlage von Rasenflächen zu beachten. Die richtige Saatgutmischung und entsprechende Pflegemaßnahmen wie Schnitt, Düngung, Bewässerung und Durchlüftung sind für einen schönen Rasen unumgänglich. Wer sich weniger Aufwand wünscht und sich dazu auch mit einem gewissen Kräuteranteil unter den Gräsern anfreunden kann, dem sei eine extensivere Form der Freifläche, die Blumenwiese, empfohlen. Zu beachten ist hier allerdings, dass diese nur zwei bis dreimal im Jahr gemäht werden soll, damit sich die einzelnen Pflanzen auch wieder ausäen können. Das dadurch zwangläufig hohe Gras ist nicht jedermanns Sache. Eine Kombination aus Zierrasenflächen und Blumenwiese wird daher für die meisten Gartenbesitzer die beste Alternative.

Weitere Gartenelemente

(Autor: Katharina Dianat)

 

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